Lasset uns singen

Lyric

Lasset uns jetzt singen
und zusammen fröhlich sein.
Lass die Arbeit ruhen für diesen einen Tag.
Frauen tanzen bunt geschmückt
und drehen sich im Kreis.
Betören uns mit ihrem wallend Haar.
Wir scharen uns ums Feuer,
laben uns an Brot und Wein.
Lass die Nacht heut' ewig währen,
möge es die schönste sein.
Diesen Anblick nie vergessend,
uns das Herz im Busen springt.
Komm wir zücken uns're Leier
Und beginnen dieses Lied:

Wir erheben das Glas
und stoßen auf uns an!
Ein Gelage so wie heute
hat die Welt noch nicht gesehn!
Wir erheben das Glas
voll bis zum Rand!
Ein jeder Rausch sei uns willkommen
bis wir in die Knie gehn!

Holde Maid halt inne,
habt Ihr für heut' schon einen Mann?
Der Kühnheit meiner Frage sei verziehn.
Welchen Schatz birgt Ihr
wohl unterm seidenen Gewand?
Erbitte Eure schönen Hügel kurz zu sehn.
Drunten auf der Wiese
weht ein Lüftchen zart und fein.
Dort will ich in Euch gesunden,
reinste Lust wollen wir uns sein.
Und sie öffnet mir die Tore,
ich durchwühl ihren Besitz.
In Glückseligkeit gebadet
geht es zu den anderen zurück.

Wir erheben das Glas
und stoßen auf uns an!
Wir werden heute Abend feiern
so als wär's das letzte Mal!

Männchen jagen Weibchen
jagen Männchen hinterher.
Und heiteres Gelächter ist von überall zu hören.
Ja es ist des Festes Krönung,
so schön vereint zu sein
Ein jeder liebet jeden
und so frönen wir den Wein.

Wir erheben das Glas
und stoßen auf uns an!
Ein Gelage so wie heute
hat die Welt noch nicht gesehn!

Wir erheben das Glas
voll bis zum Rand!
Ein jeder Rausch sei uns
willkommen bis wir in die Knie gehn.

Erstveröffentlichung

  • Text:
    Destilie van der Vogelbeer, Graf Zirben
  • Musik:
    Andreas Frege, Andreas von Holst
  • Länge:
    03:33

Veröffentlichungen

Gespielt auf 10 eingetragenen Konzerten