Wir bleiben stumm

Lyric

Und was bleibt jetzt
aus diesen Jahren,
als alles noch
für immer war.

Wir waren jung
ein Leben lang
Wir glaubten,
dass wir unbesiegbar waren.

Nie was bereuen,
alles riskieren
und einfach so
drauflos marschieren.

Als hätten wir dasselbe Ziel,
als würdees ewig so weitergehen.
Doch irgendwann verliert man sich
und jeder nimmt seinen eigenen Weg.

Und unser Spruch,
wir bauten drauf:
Irgendjemand passt
schon auf uns auf.

Wir waren naiv
und oft zu laut.
Wir haben uns selber immer
zuviel geglaubt.

Als hätten wir dasselbe Ziel,
doch jeder geht seinen eigenen Weg.
Wir nehmen's hin, bleiben stumm dabei,
weil uns nichts anderes übrig bleibt.

Weil nichts übrig bleibt!
Nichts übrig bleibt!

Und als der Spaß vorbei ist
nach den frühen, wilden Jahren
fährt einer Richtung Aufstieg
und sein Ticket ist bezahlt.

Ein anderer sitzt auf der Straße,
hält nichts in seiner Hand.
Und er weiß, er bleibt Schwarzfahrer
ein verdammtes Leben lang.

Und manche waren
nie mehr gesehen
und ich frage mich,
wo sie heute sind.

Auch wenn ich uns
manchmal vermiss.
Es war gut wie's war
und es ist gut wie's ist.

Denn es gibt kein gemeinsames Ziel,
jeder geht seinen eigenen Weg.
Wir nehmen's hin, bleiben stumm dabei,
weil uns nichts anderes übrig bleibt.

Weil nichts übrig bleibt!
Nichts übrig bleibt!

Weil nichts übrig bleibt!
Nichts übrig bleibt!

Erstveröffentlichung

  • Text:
    Andreas Frege
  • Musik:
    Andreas von Holst
  • Länge:
    03:33

Veröffentlichungen

Gespielt auf 4 eingetragenen Konzerten